„Der Mensch muß sich sein eigenes Wesen schaffen; indem er sich in die Welt wirft, in ihr leidet, in ihr kämpft, definiert er sich allmählich; und die Definition bleibt immer offen; man kann nicht sagen, was ein bestimmter Mensch ist, bevor er nicht gestorben ist, oder was die Menschheit ist, bevor sie nicht verschwunden ist. “
Jean-Paul Sartre
Philosoph (aus "Das Sein und das Nichts")
Die Tänzerin und Choreografin Melissa Kieffer untersucht in diesem Tanzstück gemeinsam mit anderen Tänz:erinnen die Phänomene des Seins, des Sein-Wollens und des Nicht-Seins.
Der Tanz und die musikalische Komposition (die Musikerin und Sängerin Vera Stausberg spielt live auf der Bühne) erwachsen aus den Erfahrungen von körperlich-geistiger Entfremdung und Beziehung, Leichtigkeit und Ohnmacht, Berührung und Ablehnung, Zweisamkeit, Gemeinschaft und Isolation, Freude und Nachdenklichkeit. Das Stück suggeriert ein Gefühl des Ankommen-Wollens, des Loslassen-Wollens und unterstreicht die Wichtigkeit der Hinwendung zu unserer eigenen körperlichen Verfasstheit.
Bilder
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