In einer fernen Stadt geht das Gerücht um, die Herrscher verschlängen bei feierlichen Banketten Kinder. In einer theatralen Sonderermittlung geht das Ensemble den Kannibalismusvorwürfen nach, lässt sich die Sicht vom Alkohol vernebeln, halluziniert, schöpft erneut Kraft und verstrickt sich im Konflikt der Generationen, in Vetternwirtschaft und Korruption. Eine reale Fiktion mit Schlager-Musik und großen Kostümen.
DAS JTW-ENSEMBLE greift mit einer grotesken Parabel die Generationenkonflikte unserer Zeit auf. Für „Die wahre Geschichte“ werden mehrere Erzählungen miteinander verknüpft und ergeben ein kritisches Porträt der Gegenwart. Kannibalismus als zentrales Motiv „der wahren Geschichte“ verweist nicht nur auf den Sinnspruch der Revolution, die ihre Kinder frisst; es ist auch Sinnbild für unsere zeitgenössisch-kapitalistische und -kolonialistische Gesellschaft, in der die Jugend aufbegehrt und die Politik herausfordert. Wir leben auf Kosten der nachfolgenden Generationen, unserer Kinder – und diese haben nur 3 Möglichkeiten: Sie rebellieren. Sie begreifen das System und führen es fort. Oder sie werden gefressen.
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