Franz Biberkopf kommt als junger Mann nach vier Jahren Gefängnis in ein verändertes Berlin. Alles ist in Bewegung, überall wird gebaut, nichts ist mehr wie es war. Franz ist überfordert, nimmt aber den Kampf auf: „Man fängt nicht sein Leben mit guten Worten und Vorsätzen an, mit Erkennen und Verstehen fängt man es an und mit dem richtigen Nebenmann.“
“In Carlos Manuels Inszenierung mit der Jugendtheaterwerkstatt Spandau spielt die Geschichte im Berlin von heute, zwischen Träumen und bitterer Realität, immer knapp am sozialen Abgrund entlang. Im neueröffneten Theaterraum der jtw beeindruckt besonders der erste Teil, in dem die Zuschauer mitten im Geschehen zwischen den Schauspielern herumlaufen. In der Fülle an Reizen, Personen, widersprüchlichen Textfetzen alles mitzubekommen, ist nicht möglich – eine effektive szenische Lösung, um das Erlebnis von Chaos zu vermitteln und großartige Umsetzung des polyphonen Textes. Durch die klare Form wird gerade der Nicht-Profistatus der meist jugendlichen Darsteller zur Qualität: Sie geben den Figuren viel vom eigenen Leben.” {ZITTY, 20. September 2012)
Im September 2012 hatte das Stück Premiere in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau, die mit dieser Theaterproduktion ein neues Jugendtheater und Jugendkulturzentrum im alten Forum in der Gelsenkircher Straße eröffnete. Im April 2013 folgen weitere Vorstellungen im THEATER AN DER PARKAUE.
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